Sehr geehrter Herr Bürgermeister Stickeln,
sehr geehrte Damen und Herren des Rates der Stadt Warburg,

der Schutz des Teutoburger Waldes und des Eggegebirges war Jahrhunderte durch die umsichtige Pflege der hier beheimateten Bevölkerung gegeben, wodurch ein optimaler Lebensraum für einzigartige Tiere und Pflanzen geschaffen und erhalten werden konnte.
Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW weist seine Förster zu einer nachhaltigen Bewirtschaftung des Waldes an. Nachhaltigkeit bedeutet aber, dass alle Erzeugnisse und Leistungen des Waldes, wie zum Beispiel Holz jetzt und zukünftig von unseren Kindern, in gleicher Menge und Qualität genutzt werden können und sie sich ebenfalls tagtäglich an der Schönheit des Waldes erfreuen und diesen auch ohne Einschränkungen zur Erholung und Freizeitgestaltung betreten und nutzen dürfen .....


Die von Seiten der Befürworter eines Nationalparkes angeführten Vorteile für den Tourismus, sehen wir nicht, da der Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge schon jetzt eine hohe Wanderqualität genießt und von vielen Wandertouristen besucht wird, daher befürchten wir eher, dass es zu keiner Steigerung der Besucherzahlen kommen wird, sondern diese rückläufig sein werden.
Außerdem sollte man bei der hohen Verschuldung des Landes NRW nicht mit Kosten jonglieren, die man auf kurz- und langfristiger Basis nicht einschätzen kann. Diese Mittel wären in die Bildung unserer Kinder sicher besser investiert.
Gegen den Willen der Bevölkerung darf es zu keiner Veränderung und Einschränkung des Lebensraumes Teutoburger Wald/Eggegebirge kommen. In vielen Gesprächen mit der Bevölkerung wurde uns Gemeindevertretern gegenüber der Wunsch geäußert, diesen Lebensraum so zu belassen, wie er ist und wie er sich im Miteinander von Mensch und Natur entwickeln konnte.
Gegen den Willen der Bevölkerung darf ein solcher gravierender Schritt nicht durchgesetzt werden
Die Fraktion der Bürger Union lehnt daher die Umwandlung des Teutoburger Waldes/Eggegebirge in einen Nationalpark ab und bittet den Rat der Stadt Warburg diese Resolution zu unterstützen und der Landesregierung in Düsseldorf vorzulegen.